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Mitteilungen

Pressespiegel | 19.06.2018 | 11:14

Tisens – wo Alt und Jung zusammentreffen

Bewohner/-innen des Alters- und Pflegeheims St. Michael in Tisens und Schülerinnen der dritten Klasse der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tisens trafen sich

Tisens – wo Alt und Jung zusammentreffenTisens – wo Alt und Jung zusammentreffen

Bewohner/-innen des Alters- und Pflegeheims St. Michael in Tisens und Schülerinnen der dritten Klasse der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tisens trafen sich im Frühjahr, um miteinander über das Leben im vorigen Jahrhundert ins Gespräch zu kommen.

Wie kam es dazu?
Die Fachschülerinnen lernten im Geschichteunterricht Oral History als wissenschaftlich anerkannte Methode kennen, bei dem Zeitzeugen mit ihren Lebenserinnerungen zum Verständnis früherer Zeiten beitragen. Was lag näher, als dieses Werkzeug auszuprobieren?

Zeitzeugen treffen Fachschülerinnen
Nach einer Vorbereitungszeit kam es zur Begegnung mit den Senioren/Seniorinnen im nahen Altersheim: Das Aufeinandertreffen von Jung und Alt war dann doch sehr viel mehr als ein Interviewtermin für ein Schulprojekt. Beide, Schülerinnen und alte Menschen, gingen offen, interessiert und sensibel aufeinander zu, schenkten einander Vertrauen und Zeit und profitierten auf die eine oder andere Weise voneinander.

Das Produkt
Berührende Zeitzeugnisse, ehrliche Rückblicke auf ein reiches Leben mit unendlich vielen Erfahrungswerten, das alles wurde von den Schülerinnen zu einer Collage verarbeitet und für ihre Interviewpartner/-innen ansprechend aufbereitet.

Weitere Begegnungen in Aussicht
Mit Muffins, beliebt bei Jugendlichen und so auch bei den Fachschülerinnen, und Blumenzauber aus der Schulwiese sowie der Collage zu den Interviews werden sich die Schülerinnen nächstens bei ihren Zeitzeugen bedanken.
Dieselben Schülerinnen haben außerdem zu Schulende hin einen Besuch bei der Physiotherapeutin des Alters- und Pflegeheims St. Michael im Programm, bei dem sie lebenspraktisch über Bewegungsabläufe in der Pflege von betagten Menschen eingeführt werden.

Eine Einsicht, der sich wohl niemand so recht verschließen kann: Der Austausch über Generationen und Institutionen hinweg ist für das menschliche Wachsen ausgesprochen förderlich, er trägt zum gegenseitigen Verständnis bei.

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